1. Schwangerschaftswoche – das Abenteuer beginnt!

Herzlichen Glückwunsch – Sie werden MAMA! Vielleicht ist Ihnen in der ersten Schwangerschaftswoche (SSW) noch gar nicht bewusst, dass in Ihnen bereits neues Leben entsteht? Wenn der Kinderwunsch groß ist, warten Sie bestimmt schon sehnsüchtig auf erste Anzeichen. Doch jetzt ist es einfach noch zu früh um etwas zu merken. Häufig dauert es bis zur fünften SSW, bis Frauen merken, dass Sie sich bereits mitten im größten Abenteuer Ihres Lebens befinden! Wenn Sie Ihren Körper gut kennen, spüren Sie vielleicht sogar den Moment der Empfängnis nach dem Geschlechtsverkehr. In den nächsten 40 Wochen werden Sie und Ihr Partner viele aufregende Dinge erleben. Gerne begleiten wir Sie auf der Reise durch diese aufregende Zeit der Schwangerschaft bis zur Geburt, wo so viele wunderbare Dinge passieren. Ein unglaubliches Wunder nimmt nun von ganz alleine seinen Lauf.

Wie war die erste Woche Ihrer Schwangerschaft? Merkt man sofort etwas?

Manche Frauen merken sofort, dass sie schwanger sind, andere brauchen eine Weile. Auch wenn Sie in der ersten Schwangerschaftswoche noch nicht so wirklich schwanger sind, haben in Ihrem Körper bereits Prozesse eingesetzt, die möglicherweise dazu führen, dass Sie schon bald vom Storch heimgesucht werden. In der ersten Schwangerschaftswoche kann es gut sein, dass Sie Ihre Menstruation noch haben, was aber nicht bedeutet, dass Sie nicht schwanger sind. Umgekehrt ist es natürlich auch möglich, dass Sie Ihre Periode zwar nicht bekommen aber deshalb nicht zwangsweise schwanger sein müssen. Der offizielle Beginn einer Schwangerschaft ist der 1. Tag der letzten Periode. Tatsächlich schwanger sind Sie aber erst in der dritten Schwangerschaftswoche – wenn die Befruchtung stattgefunden hat. Wenige Tage danach können Sie bereits einen Schwangerschaftstest durchführen.

Die Entwicklung des Babys

Die Befruchtung der Eizelle beginnt, nachdem der Eisprung stattgefunden hat und sich der männliche Samen den Weg in den Eileiter gebahnt hat. In diesem Moment verschmelzen das Spermium des Mannes mit der Eizelle der Frau zu einem neuen Zellkern aus dem sich ein Baby entwickelt. Wenn es mit der Befruchtung geklappt hat, macht sich die Eizelle auf den Weg in die Gebärmutter. Ein Zyklus von 4-5 Tagen, in dem sich die Eizelle (Morula) mehrmals teilt, beginnt. Sobald sich die Eizelle in der Gebärmutter eingenistet hat, beginnt die Schwangerschaft. Mit der Verbindung von jeweils 23 Chromosomen von Mutter und Vater entscheidet sich bereits das Geschlecht und die gesamte genetische Veranlagung des Kindes. Ca. 1 Woche nach der Befruchtung stoßt der Körper das Schwangerschaftshormon HCG aus, an dem mittels Urinprobe gemessen werden kann, ob man schwanger ist.

Die Entwicklung Ihres Babys in einem drei Minuten Video

Körperliche Beschwerden

Da Sie in der ersten Woche, bevor die Befruchtung stattgefunden hat, noch gar nicht richtig schwanger sind, können auch keine körperlichen Symptome wie Bauchschmerzen, Blähbauch oder Unterleibsschmerzen auftreten. Ein Ziehen im Unterleib könnte ein Zeichen dafür sein, dass Sie Ihren Eisprung haben und eine Blutung wäre in dem Fall auf Ihre Menstruation zurückzuführen. Folsäure ist ein wichtiges Nahrungsmittel und kann bei einem Mangel dazu führen, dass sich der Fötus fehlerhaft entwickelt. Viel Frauen nehmen Folsäure bereits bevor sie schwanger sind zu sich – was ein wenig übertrieben aber in keinem Fall ein Fehler ist.

Alkohol und Antibiotika in den ersten Wochen der Schwangerschaft

Dass Alkohol in der Schwangerschaft der Gesundheit des Kindes schaden kann, ist allgemein bekannt. Viele Frauen, die ungewollt schwanger werden, konsumieren ungehemmt Alkohol und stellen sich hinterher die Frage, ob das Ihrem Baby Schaden zugefügt haben könnte. In den ersten vier Wochen einer Schwangerschaft gilt das Motto „Alles oder Nichts“. Wenn Sie in dieser Zeit reichlich Alkohol konsumiert haben wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer Fehlgeburt (Abort) kommen. Wenn Sie die ersten vier Wochen der Schwangerschaft überstanden haben, wurden die Zellen bereits erneuert und das Kind kann sich ganz normal entwickeln. Im weiteren Verlauf der Schwangerschaft ist dringend von Alkohol abzuraten. Ähnlich verhält es sich bei starken Schmerzmitteln, wie beispielsweise Antibiotika.

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