Unerfüllter Kinderwunsch: das kann helfen

Sie wünschen sich eine eigene Familie, aber mit dem ersehnten Nachwuchs will es einfach nicht klappen? Sie und Ihr Partner versuchen es bereits seit geraumer Zeit ohne Erfolg? Wir verraten Ihnen, wie ein unerfüllter Kindertraum doch noch in Erfüllung gehen kann und geben Ihnen Tipps, wie Sie ihre Chance auf eine Schwangerschaft erhöhen können. Lesen Sie weiter, um zu erfahren, welche dies sind.

Welche Faktoren beeinflussen die Chance auf eine Schwangerschaft?

Eine bedeutende Rolle spielt das Alter. Das beste Alter für das erste Kind wäre der Zeitraum von 25 bis 35 Jahren. Denn mit zunehmendem Alter nimmt die Fruchtbarkeit ab, die Risikofaktoren, wie z. B. körperliche Störungen, aber nehmen häufig zu. Die Wahrscheinlichkeit auf eine natürliche Schwangerschaft nach dem 40. Lebensjahr liegt bei etwa 10 Prozent – falls die Frau bis dahin noch kein Kind geboren hat. Nach dem 45. Lebensjahr ist eine Schwangerschaft sehr selten.

Weitere Informationen: https://www.focus.de/familie/experten/spaete-familienplanung-die-fruchtbarkeit-endet-viel-frueher-als-die-meisten-denken_id_6145408.html

Daneben können sich eine ganze Reihe von Faktoren negativ auf die Fruchtbarkeit auswirken und die Chance auf das Wunschkind verringern. Lesen Sie hier, wie Sie mithelfen können, damit der Traum vom Baby wahr wird.

Gesund ernähren

Eine gesunde Ernährung spielt eine gewichtige Rolle. Beide Partner, aber vor allem die Frau, sollten auf eine vitaminreiche und ausgewogene Ernährung achten. Diese bringt den Körper „in Schwung“ und sorgt für die notwendige Gesundheit, damit er bereit für eine Schwangerschaft ist. Ernähren Sie sich daher abwechslungsreich und nehmen Sie viel frisches Gemüse und Obst zu sich. Auch ausreichend Flüssigkeit ist wichtig, um den Flüssigkeitshaushalt zu regulieren. Neben der Nährstoffversorgung schaffen Sie mit einer gesunden Ernährung auch die ideale Grundlage für den Zeitpunkt nach der Empfängnis. Denn ein gesunder und fitter Körper bietet Ihrem Baby vom ersten Tag an das, was es für das Wachstum und die Entwicklung benötigt. Zudem hilft eine gesunde und ausgewogene Ernährung auch dabei, Ihr Gewicht im Rahmen zu halten. Denn starkes Über- oder Untergewicht wirkt sich negativ auf die Fruchtbarkeit aus.

Zuviel Alkohol, Nikotin und Stress vermeiden

Sowohl übermäßiger Alkoholgenuss als auch das Rauchen beeinflussen die Fruchtbarkeit negativ. Auch Stress ist nicht förderlich, wenn Sie schwanger werden wollen. Meiden Sie die Hektik und bringen Sie Ruhe in Ihren Alltag. Regelmäßige Bewegung ist gut, exzessiver Sport aber nicht. Nehmen Sie Ihren Lebensstil kritisch unter die Lupe, überlegen Sie, welche Veränderungen Sie machen können und nutzen Sie die Möglichkeit, aktiv dazu beizutragen, schwanger zu werden. Oft sind es nur kleine Veränderungen, die große Auswirkungen haben und der erhofften Schwangerschaft auf die Sprünge helfen. Und: Bleiben Sie, wenn es Ihnen möglich ist, gelassen und setzen Sie sich nicht einem zu großen Erfolgsdruck aus. Oft braucht der Körper einfach nur ein wenig Zeit, um sich auf Veränderungen einzustellen. Wenn Sie etwa erst vor kurzem die Pille abgesetzt haben, kann es eine Weile dauern, bis Ihr Körper die im Verhütungsmittel enthaltenen Stoffe abgebaut hat und bereit für eine Schwangerschaft ist.

Das richtige Timing

Der ideale Zeitpunkt für die Befruchtung ist rund um den Eisprung, auch Ovulation genannt. In jedem Zyklus ist die Frau einige Tage fruchtbar, im sogenannten Fruchtbarkeitsfenster. Am Tag des Eisprungs platzt die Eihülle auf und die befruchtungsfähige Eizelle wandert den Eileiter in Richtung Gebärmutter hinab. Sie kann dann rund vier Stunden lang befruchtet werden. Zur Sicherheit sollten Sie bereits vor dem Eisprung Geschlechtsverkehr haben, da Spermien in der Regel drei bis fünf Tage im weiblichen Körper überleben und das Ei während dieser Zeit befruchten können.

Körperliche Störungen behandeln

Trotz aller Bemühungen klappt es oft dennoch nicht mit einer Schwangerschaft. Sehr häufig liegt das an körperlichen Störungen bei Mann oder Frau. Bei Frauen sind unter anderem eine vorzeitige Menopause, Endometriose, Gebärmutter- oder Gebärmutterschleimhautanomalien, Verschluss oder Verletzungen an den Eileitern oder Ovulationsprobleme mögliche Gründe für eine Unfruchtbarkeit. Bei Männern können es Ejakulations- oder Erektionsstörungen, Störungen im Hodenbereich, ein Verschluss der Samenleiter, Prostata-Krankheiten oder Veränderungen beim Samen selbst sein.

Bleibt der Wunsch nach Kindern länger als ein Jahr unerfüllt, empfiehlt sich ein Besuch beim Arzt, um die Ursachen abzuklären und gegebenenfalls durch die passende Behandlung zu beseitigen.

Hilfe in der Not

Wenn es auf natürlichem Weg einfach nicht klappen will, kann der Besuch in einer Kinderwunsch-Klinik, wie der Wunschkind – Klinik Dr. Brunbauer in Wien helfen. Dort bekommen Sie Unterstützung bei unerfülltem Kinderwunsch. Die Kinderwunsch-Spezialisten wählen nach einer ausführlichen Diagnose die für Sie beste Behandlung und unterstützen Sie auf Ihrem Weg zum Wunschkind, und zwar nicht nur mit den medizinischen Behandlungen, wie z.B. einer künstlichen Befruchtung, sondern auch mit begleitenden Maßnahmen, wie TCM, Akupunktur, Lebensstilberatung und psychologischer Betreuung. Die moderne Medizin kann Ihnen dabei helfen, die Hoffnung auf ein Baby zu erfüllen. Also verzagen Sie nicht, wenn es auf natürlichem Weg nicht klappt: 80 % der Kinderwunschpaare, die die Unterstützung einer Kinderwunschklinik in Anspruch nehmen, haben gute Aussichten auf Erfolg.

Unerfüllter Kinderwunsch: das kann helfen
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