2022-10-06T12:53:19+02:00

Bettwäsche wechseln – Wie oft ist es wirklich notwendig?

Wer kennt es nicht: Sich nach einem anstrengenden Tag in das frisch gemachte Bett zu kuscheln, ist etwas Großartiges. Aber wie oft sollte man die Bettwäsche eigentlich wechseln? Das hängt von mehreren Faktoren ab. Wir verraten dir, warum es so wichtig ist, das Bettzeug regelmäßig zu wechseln und welcher Rhythmus für dich gesund ist.

Warum sollte man die Bettwäsche regelmäßig wechseln?

Wir verbringen pro Nacht durchschnittlich acht Stunden in unserem Bett. Jede Nacht verlieren wir dabei bis zu zwei Liter Schweiß, Haare, Hautschuppen und andere Körperflüssigkeiten. Unsere Bettwäsche und unsere Matratze werden so zur wahren Brutstätte für Bakterien, Keime und Milben. Vermehren sich diese Tierchen, kann es schnell zu Allergien oder anderen gesundheitlichen Problemen kommen. Für gesunden Schlaf gilt daher: Bettwäsche alle paar Wochen wechseln!

Wie oft sollte man die Bettwäsche wechseln?

Wie oft die Bettwäsche gewechselt werden sollte, kann man nicht pauschalisieren. Wir empfehlen einen Rhythmus von zwei bis drei Wochen. Beachte: Unter bestimmten Umständen solltest du sie jedoch häufiger wechseln, beispielweise im Sommer, wenn du nachts stark schwitzt oder gerade mit einer Erkältung kämpfst.

Wann muss man die Bettwäsche häufiger wechseln?

In bestimmten Fällen ist es ratsam, die Bettwäsche einmal pro Woche zu wechseln, um Milben und Keimen keine Chance zu lassen:

  • Vermehrtes Schwitzen: Wer beim Schlafen stark schwitzt, sollte die Bettwäsche häufiger wechseln, da die Laken mehr Feuchtigkeit aufnehmen müssen. Das ist vor allem im Sommer der Fall – bei manchen Menschen aber auch im Winter.
  • Bei Allergien: Wenn du an einer Allergie gegen Hausstaub, Pollen oder Ähnliches leidest, ist ein regelmäßiger Wäschewechsel zu empfehlen.
  • Nacktschläfer: Schläfst du unbekleidet, kommt deine nackte Haut direkt mit dem Bettbezug in Berührung. Dadurch verlierst du vermehrt Hautschüppchen und die Bettwäsche wird schneller unhygienisch.
  • Haustiere im Bett: Wie auch wir Menschen verlieren Hunde und Katzen Haare und verteilen so Schmutzpartikel und Keime im Bett. Wasche dein Bettzeug daher unbedingt einmal pro Woche!
  • Bei Krankheit: Nach einer Erkrankung solltest du die Bettwäsche ebenfalls wechseln, um zu vermeiden, dass die Krankheit aufgrund verbleibender Keime im Bett nach der Genesung wieder ausbricht.
  • Raucher: Wenn du Raucher bist oder dich häufig in verrauchten Räumen aufhältst, empfehlen wir ebenfalls die Bettwäsche einmal pro Woche zu wechseln.

Wie wäscht man Bettwäsche richtig?

Bettwäsche muss selbstverständlich nicht nur alle paar Wochen gewechselt, sondern auch regelmäßig gewaschen werden. Wir verraten dir, wie das richtig geht und worauf du dabei achten solltest.

Generell solltest du bei der Wahl der Bettwäsche auf Qualität setzen. Mako-Satin Bettwäsche aus 100% Baumwolle ist aufgrund der Naturfasern besser für die Umwelt als synthetische Stoffe. Außerdem punktet der plastikfreie Stoff mit einer geringen Feuchtigkeitsaufnahme und gewährleistet so während des gesamten Jahres ein angenehmes Schlafklima.

Wie heiß du deine Bettwäsche waschen solltest, hängt vom Material ab:

  • Colorierte Bezüge aus Baumwolle kannst du im Regelfall bei 60 Grad in der Waschmaschine waschen – egal ob Frottee, Biber oder reine Baumwolle.
  • Weiße Baumwollbettwäsche kann üblicherweise sogar bei 90 Grad gewaschen werden.
  • Bezüge aus Satin und Leinen solltest du bei maximal 40 Grad waschen, um die Fasern nicht zu beschädigen.
  • Seide ist am empfindlichsten und sollte daher bei maximal 30 Grad in der Waschmaschine gewaschen werden.

Mindestens einmal pro Jahr solltest du auch dein Kopfkissen und deine Bettdecke waschen oder professionell reinigen lassen. Denn der Schweiß dringt in der Nacht durch die Bettwäsche hindurch und lässt Schweißränder und Bakterien entstehen.

Wie reinigt man die Matratze am besten?

Wer ein hygienisches Bett haben und gesund schlafen möchte, muss sich auch um die Matratze kümmern. Am einfachsten funktioniert das mit einem Matratzenbezug, der unkompliziert abgezogen und bei 60 Grad in der Maschine gewaschen werden kann. Zusätzlich kannst du deine Matratze auch mit dem Staubsauger absaugen, um Milben und Bakterien den Kampf anzusagen.

Wer es besonders keimfrei mag, kann zu Natron greifen:

  1. Natron auf der Matratze verteilen.
  2. Ein paar Stunden einwirken lassen.
  3. Mit dem Staubsauger absaugen.

Das Natron neutralisiert Gerüche und entfernt wirksam Keime und Bakterien.

Tipps gegen Milben im Bett

Milben im Bett erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass du eine Allergie entwickelst. Um das zu vermeiden, haben wir hilfreiche Tipps für dich zusammengestellt:

  • Bettwäsche täglich ausschütteln – im Idealfall an der frischen Luft.
  • Matratze mehrmals jährlich wenden.
  • Jeden Tag lüften – optimalerweise nach dem Aufstehen stoßlüften.
  • Im Schlafzimmer regelmäßig staubwischen und staubsaugen.

So sorgst du für mehr Schlafkomfort

Zusätzlichen Schlafkomfort erlangst du, wenn du beim Kauf deiner Bettwäsche auf atmungsaktive und luftdurchlässige Materialien mit hohem Naturfaseranteil achtest. Baumwolle erfüllt diese Bedingungen am besten und sorgt mit seinen natürlichen Eigenschaften für optimales Schlafklima. Wir raten dir außerdem bei der Wahl deiner Bettdecke die Wärmeklasse zu berücksichtigen. Passe das Bettzeug deinem Schlafbedürfnis an, um übermäßiges nächtliches Schwitzen zu vermeiden.

Auch Matratzen haben einen erheblichen Einfluss auf deinen Schlaf und deine Gesundheit. Federkernmatratzen sorgen für eine gute Durchlüftung und verringern damit das nächtliche Schwitzen. Kaltschaum-, Latex- und Boxspringmatratzen verfügen über einen schlechteren Feuchtigkeitstransport, eignen sich dafür aber ideal für Personen, die in der Nacht leicht frieren.