2024-05-08T15:24:56+02:00

Die vier Phasen der Wechseljahre kennen und verstehen

Die Wechseljahre (Menopause) sind ein bedeutender Lebensabschnitt für Frauen, der oft von umfassenden Veränderungen im Körper begleitet wird. In letzter Zeit ist es auch den Unternehmen immer wichtiger geworden, sich um ihre Mitarbeiterinnen in den Wechseljahren zu kümmern. Es gibt bereits einige Maßnahmen, um Frauen in diesem Lebensabschnitt zu unterstützen, dazu zählen unter anderem Angeboten zur Gesundheitsfürsorge, flexiblere Arbeitszeiten und größere Rücksicht auf die Belange der betreffenden Mitarbeiterinnen. Vier Phasen sind in den Wechseljahren zu unterscheiden. Diese zu kennen und zu verstehen, erleichtert ihre Beherrschung deutlich.

Was sind die Wechseljahre eigentlich?

Die Wechseljahre treten bei den meisten Frauen zwischen 45 und 55 Jahren auf und gehen oft mit einem Abfall der Östrogenproduktion einher. Infolge davon können verschiedene Beschwerden und Symptome auftreten wie Hitzewallungen, Nachtschweiß, Stimmungsschwankungen, depressive Verstimmungen sowie unregelmäßige Perioden oder Blutungen. Diese Symptome können die Lebensqualität der betroffenen Frauen naturgegeben nachhaltig beeinträchtigen.

Im Detail: Was sind die vier Phasen der Wechseljahre und welche Symptome zeigen sich?

  • Die erste Phase wird als Prämenopause bezeichnet und kann etwa fünf Jahre vor der letzten Periode beginnen. In dieser Phase kann der Hormonspiegel schwanken, was möglicherweise zu unregelmäßigen Perioden führt. Frauen können gelegentlich Hitzewallungen, Nachtschweiß oder Stimmungsschwankungen erfahren.
  • Die zweite Phase ist die eigentliche Menopause, bei der die Frau in ihrem Leben ihre letzte Periode hatte. In dieser Phase nehmen die meisten Frauen deutlichere körperliche Veränderungen wahr, wie zum Beispiel Hitzewallungen und Nachtschweiß, Schlafstörungen, vaginale Trockenheit und möglicherweise depressive Verstimmungen. Die Menopause selbst wird rückwirkend auf die ersten zwölf Monate ohne Blutungen oder nach der Menstruation eingestuft.
  • Die Postmenopause (dritte Phase) folgt auf die Menopause und ist die Phase danach, wenn die Frau nicht mehr menstruiert. In dieser Phase können einige Symptome der Menopause, wie Hitzewallungen, abnehmen oder verschwinden. Allerdings besteht in dieser Phase ein erhöhtes Risiko für Knochenschwund und Osteoporose.
  • Die vierte Phase ist die sogenannte späte Menopause oder die Phase der Seneszenz. In dieser Phase können Frauen immer noch Symptome haben, wie vaginale Trockenheit oder Harninkontinenz. Auch können sich zunehmend andere altersbedingte Erkrankungen einstellen.

Es ist wichtig zu beachten, dass nicht alle Frauen während der Wechseljahre alle Symptome erleben. Einige Frauen können eher milde Beschwerden erleben, während andere stärker betroffen sind. Wenn Frauen während der Wechseljahre erhebliche Symptome erfahren, sollten sie sich an ihren Arzt wenden, um Unterstützung zu erhalten.

Wechseljahresbeschwerden lindern

Eine der wichtigsten Komponenten in der Linderung von Wechseljahresbeschwerden und der Verbesserung der Lebensqualität ist eine ausgewogene und gesunde Ernährung. So können zum Beispiel sogenannte Phytoöstrogene, die in pflanzlichen Lebensmitteln wie Soja oder Leinsamen enthalten sind, den Einsatz von Hormontherapien mildern. Auch eine ausreichende Zufuhr von Calcium, Vitamin D und Magnesium kann sich positiv auf die Gesundheit von Frauen in den Wechseljahren auswirken.

Es existieren weitere Optionen, um Wechseljahresbeschwerden zu lindern und die Gesundheit zu verbessern. Regelmäßige Bewegung und körperliches Training können beispielsweise dafür sorgen, Körper und Geist fit zu halten und dazu beitragen, die Stimmung zu heben. Praktiken wie Yoga oder Meditation helfen vielen Frauen, Stress abzubauen und Entspannung zu fördern.

Fazit: Eine angemessene Vorbereitung ist wichtig

Insgesamt ist es wichtig, dass Frauen in den Wechseljahren ihre Gesundheit ernst nehmen und aktiv daran arbeiten, ihre Symptome zu lindern und ihr allgemeines Wohlbefinden zu verbessern. Eine ausgewogene Ernährung, körperliche Aktivität und verschiedene Entspannungsmethoden können dazu beitragen, die Wechseljahre zu erleichtern und das Leben in dieser Übergangsphase zu erleichtern. Unternehmen sollten diese Bedürfnisse ihrer Mitarbeiterinnen berücksichtigen und ihnen die nötige Unterstützung und Fürsorge zukommen lassen.

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