So können Sie Hautreizungen beim Rasieren vermeiden

Ein gepflegter Körper ist nicht nur die Basis für ein gesundes Leben, nein Körperpflege ist weit mehr als das. In der heutigen Zeit steht ein gepflegter Körper für wichtige Aspekte unseres Alltages. Ob im Beruf oder im Privatleben, Körperpflege ist ein wichtiger Bestandteil unserer modernen Gesellschaft. Denn nur wer gepflegt auftritt, dem traut man letztlich auch Charaktereigenschaften wie Kompetenz, Zuverlässigkeit, Seriosität und Leistungsbereitschaft zu.

So wird auch die tägliche Rasur für den Mann zu einem Aspekt der Körperpflege, der nicht vergessen werden darf und auch für viele Frauen, ist das Rasieren längst ein fester Bestandteil der täglichen Körperhygiene. Doch immer dann, wenn die unschönen Härchen endlich verschwinden sollen, dann zeigt sich, wie empfindsam unsere Haut ist. Hautreizungen und Hautrötungen beim Rasieren scheinen irgendwie kaum vermeidbar zu sein.

Warum entstehen Hautreizungen beim Rasieren?

Um die Hautreizungen, die nach einer Rasur entstehen, können zu vermeiden, muss man zunächst einmal verstehen, warum diese überhaupt entstehen. Denn es ist nicht die Haarentfernung an sich, die zu einer Reizung der Haut führt, sondern vielmehr die Art der Haarentfernung. Das Epilieren von Haaren zum Beispiel hinterlässt nur eine kurzfristige Rötung auf der Haut. Eine Rasur hingegen hinterlässt aufgrund der Einwirkung der Rasierklinge eine oberflächliche Verletzung der Haut, die sich in Form von Reizungen und gelegentlichen sogenannten Rasurpickeln äußert.

Oberflächliche Verletzung durch Rasierklinge

Rasierklinge hinterlässt oberflächliche Verletzungen an der Haut

 Hautreizungen bei einer Rasur entstehen weil:

  • Die Rasierklinge über die empfindliche Gesichtshaut schabt
  • Die oberste Hautschicht durch die Rasierklinge aufgeraut wird
  • Die Haut durch häufiges rasieren ausgetrocknet wird und somit empfindsamer ist

Eben diese Verletzung der obersten Hautschicht ist es, die nach einer Rasur ein Spannungsgefühl, leichten Schmerz oder schlicht weg eine gereizte und gerötete Haut hinterlässt. Diese Hautreizung und deren Auswirkungen an sich lassen sich schwerlich vermeiden. Doch man kann ihnen entgegen wirken und das mit einfachsten Mitteln. Das brennende Gefühl nach einer Rasur muss also nicht sein, wenn man weiß, womit man die Haut nach der Rasur gezielt beruhigen und pflegen kann.

So vermeidet man Hautreizungen und Rasierpickel

Um die Haut nach einer Rasur zu pflegen und somit die Hautreizung schnellstmöglich abheilen zu lassen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die diese Wirkung erzielen. Grundsätzlich sollte man jedoch immer darauf achten, welche Körperstelle rasiert wurde, denn nicht jede Form der Hautberuhigung nach einer Rasur ist für den gesamten Körper geeignet.

Hautreizungen nach dem Rasieren können gemildert werden durch:

  • Die sorgfältige Vorbereitung der Haut auf die Rasur
  • Die Nutzung von Hautpflegeprodukten während der Rasur
  • Durch die Anwendung von Aftershaveprodukten nach der Rasur

Unabhängig von der Körperregion – die rasiert werden soll – gibt es die Möglichkeit, die Haut vor der Rasur auf die Haarentfernung vorzubereiten, sowie es die Möglichkeit gibt, die Haut während und nach der Rasur zu pflegen und somit die Reizung und Rötung der obersten Hautschicht einzudämmen und zu lindern. Jedoch unterscheiden sich die einzelnen Anwendungen je nach Körperregion und somit gilt es zunächst die passende Form der Pflege zu finden, bevor man sich daran macht, die Haut vor, während und nach der Rasur mit dringend nötiger Feuchtigkeit und wichtigen Pflegestoffen zu versorgen.

Hautreizungen im Gesicht vermeiden

Gesicht gründlich waschen

Hautreizung im Gesicht vermeiden – Gesicht gründlich waschen

Will man zum Beispiel die Hautreizung im Gesicht nach einer Rasur reduzieren und bestmöglich vermeiden, so sollte man vor der Rasur in jedem Fall das Gesicht gründlich waschen. Hierbei reicht Seife alleine nur bedingt.

Am besten ist es, das Gesicht mit einem gleichermaßen pflegenden wie auch reinigenden Waschgel für die Rasur vorzubereiten. Der Vorteil dieser Vorbereitung auf die Rasur ist denkbar simpel. Die Haut wird gereinigt und das Barthaar durch das Wasser und die Pflegestoffe etwas weicher gemacht. So ist die Rasur letztlich nicht mehr ganz so belastend für die empfindsame Gesichtshaut.

Nach der Rasur sollte man die beanspruchte Hautregion mit einer kühlenden und in jedem Fall alkoholfreien und PH-neutralen Gesichtscreme oder einem Aftershave pflegen, um so die nötige Feuchtigkeit und wichtige Nährstoffe in die Haut einzubringen und Rötungen wie auch Reizungen schnell wieder abheilen zu lassen.

Hautreizungen an den Beinen vermeiden

Um Hautreizungen an den Beinen bestmöglich zu lindern und zu vermeiden, bietet sich eine etwas andere Vorgehensweise an. Ein Peeling kann hier gezielt als Vorbereitung auf die Haarentfernung die Haut von Verunreinigungen befreien und so die Belastung für die Haut im Zuge der Rasur mildern.

Doch auch während der Rasur lässt sich die Haut an Beinen, Armen, Brust oder an den Achseln gezielt pflegen und somit vor einer übermäßigen Reizung schützen. Ein pflegender Rasierschaum, der die Hautreizung noch während der Rasur lindert und kühlt, ist eine tolle Möglichkeit, um die unschöne Rötung der gereizten Haut zu mildern und auch nach der Rasur lassen sich die Hautreizungen mit diversen pflegenden Cremes, Lotion und oder einer Körpermilch sehr gut behandeln.

Man sieht die Hautreizung durch das Rasieren ist nur schwerlich gänzlich vermeidbar. Deren Folgen jedoch kann man mit einfachsten Mitteln und mit der bewussten Entscheidung für schonende Hautpflegeprodukte so weit eindämmen, dass Rasierpickel, rote Hautstellen oder aber gar schmerzhafte Hautreizungen erst gar nicht mehr den Alltag nach einer Rasur bestimmen müssen.

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