2021-02-12T11:29:38+02:00

Ein Leben ohne Angst: Angststörungen mit CBD therapieren

Cannabidiol (CBD) ist ein Produkt der Hanfpflanze. Im Gegensatz zu seinem Bruder THC wird CBD aber nicht als Rauschmittel eingestuft und der Verkauf von CBD Produkten ist in Deutschland legal. CBD wird vor allem zur Heilung gesundheitlicher Beschwerden verwendet. Zum einen unterstützt Cannabidiol die Regeneration des Körpers. Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und physische Schmerzen können gelindert werden. Zum anderen hilft CBD aber auch bei psychischen Störungen. Suchtkranke finden in ihr Leben zurück, Angststörungen können gemildert werden und CBD kann auch bei Depressionen helfen. Das Hanfextrakt ist also ein wahres Allround-Talent, welches uns den Alltag erheblich erleichtert.

Frau die Angst hat

Angst muss man nicht über sich ergehen lassen. CBD hilft gegen Angststörungen © Tinnakorn

Angst – ein Gefühl das jeder kennt

Angst ist ein wichtiges Überbleibsel aus längst vergangenen Zeiten. Als Menschen noch auf die Jagd gingen und ihr Leben in der Natur verbrachten, war die Angst fest mit unserem Urinstinkt verbunden. Sie warnte uns vor möglichen Gefahren und versorgte den Körper mit einem Adrenalinschub, um in brenzligen Situationen ungeahnte Kräfte zu entwickeln.

Wenn Angst krankhaft wird

In Alltagssituationen kann es vorkommen, dass uns dieser Instinkt vor möglichen Gefahrenquellen warnt. So berichten Menschen von Blicken, die den Rücken durchbohren, Gänsehaut oder einem Schauer, der unerklärlicherweise den Rücken herunterläuft. Unsere eingebaute Alarmanlage hat uns schon vor so manchen Bedrohungen beschützt.

Es kann allerdings auch so weit kommen, dass die Angst überhandnimmt und unser Angst-Stress-Reaktionssystem verrückt spielen lässt. In diesem Fall spricht man von einer Angststörung. Diese kann sich in verschiedene Formen wie Panikattacken oder Phobien äußern. Je nach Schweregrad kann die Angststörung einen leichten Verlauf annehmen oder Betroffenen ein normales Leben verwehren.

Kann CBD bei Angststörungen helfen? Studien geben Hoffnung

Über Jahre hinweg fokussierte sich die Wissenschaft auf die psychoaktive Wirkung von THC. CBD geriet in Vergessenheit, bis im Jahre 2011 brasilianische Wissenschaftler Studien an Tieren durchführten. Sie untersuchten die Auswirkungen von CBD auf das Nervensystem und weiteten ihre Versuche nach und nach auch auf Menschen aus. Sie kamen zu dem Schluss, dass CBD durch seine einzigartige Zusammensetzung in vielen Bereichen der Medizin verwendet werden kann.

Studien bestätigen, dass CBD Angstzustände mildern kann. Und so können Angstpatienten von dem Hanfextrakt profitieren, stellt es doch eine natürliche Alternative zu den herkömmlichen Medikamenten dar. Diese verfügen in der Regel über zahlreiche Nebenwirkungen und können zu einer Abhängigkeit führen.

Frau sitzt entspannt auf Couch

Entspannund dank CBD. Kein Rausch- sondern Hilfsmittel! © fizkes

Angststörungen mit CBD behandeln – Symptome natürlich verbessern

Das körpereigene Endocannabinoid-System besitzt unzählige Rezeptoren, die im gesamten Körper verteilt sind. CBD dockt an diese an und fördert seine Funktion. So ist das Endocannabinoid-System – kurz ECS – für lebenswichtige Aufgaben verantwortlich. Es steuert die Körpertemperatur und die Motorik, hat Einfluss auf Gedächtnis und Immunabwehr, unterstützt den Schlaf und die Verdauung und spielt eine große Rolle für das Lustempfinden, die Schmerzwahrnehmung und die Stimmung.

Demzufolge nimmt CBD eine entscheidende Position bei der Behandlung von Angststörungen ein. Denn oftmals sendet der Körper während einer Panikattacke Signale, die zur Flucht antreiben: Zittern, Herzrasen, Schweißausbrüche und Stoßatmung sind die Folge. CBD setzt sich an die ECS-Rezeptoren und wirkt diesen Symptomen beruhigend entgegen. Der Körper entspannt sich und den Patienten gelingt es, den Fluchtinstinkt zu unterdrücken.

Wirkt CBD sofort?

Sollte sich eine Panikattacke ankündigen, empfiehlt es sich, schnell zu CBD zu greifen. CBD Öl verfügt meist über eine hohe CBD Konzentration und entfaltet ziemlich schnell den gewünschten Effekt, sofern es sublingual eingenommen wird. Die Wirkung tritt in der Regel dann sofort ein und verschafft den Betroffenen augenblicklich Erleichterung.

Sollten Sie ein Neuling sein, empfiehlt es sich nicht, sogleich mit einer hohen Dosis CBD einzusteigen. Die Dosierung sollte unbedingt mit dem Hausarzt abgesprochen werden, denn der Körper muss sich an das Hanfextrakt erst gewöhnen.