Zeckenimpfung – Vorteile und Nachteile

Es gibt vielen Formen der Gesundheitsvorsorge, Schutzimpfungen und insbesondere die Zeckenschutzimpfung ist eine der wohl am meist umstrittensten Impfungen unserer Zeit. Denn wo noch vor wenigen Jahren absolut jeder die Zeckenschutzimpfung ohne Wenn und Aber vornehmen ließ, da scheint es in der heutigen Zeit immer mehr Fragen rund um die Wirksamkeit und Sinnhaftigkeit dieser Schutzimpfung zu geben.

Was genau bewirkt die Zeckenschutzimpfung? Welche Vorteile und Sicherheiten kann sie bieten und welche Gefahren kann eine Zeckenschutzimpfung mit sich bringen, wenn es nach der Impfung zu einer Komplikation kommt. All diese Fragen wollen geklärt sein, bevor man sich für die Schutzimpfung und somit einen wichtigen Schutz vor einer lebensgefährlichen Gehirnhautentzündung entscheidet.

Die Zeckenschutzimpfung ein wirksamer Schutz für die ganze Familie

Zecken sind ein überaus gefährliches Übel unserer Heimat, gerade in den sommerlichen oder herbstlichen Monaten lauern sie scheinbar überall in den Gräsern und Büschen, und obgleich es oftmals nicht sein muss, so kann es eben doch vorkommen, dass eines der kleinen Spinnentierchen sich im Menschen verbeißt. Die Gefahr, die durch diesen Biss entsteht, ist das Risiko an einer Hirnhautentzündung zu erkranken, diese kann leider viel zu oft zum Tod oder aber zu schweren geistigen wie auch körperlichen Behinderungen führen.

Die Argumente für die Zeckenschutzimpfung sind somit offensichtlich. Ein Schutz vor dem Gift der Zecken und somit ein Schutz um eine Erkrankung im Falle eines Zeckenbisses zu vermeiden oder aber zumindest das Risiko für eine Erkrankung zu reduzieren.

Für die Zeckenimpfung spricht

  • Die vorbeugende Schutzwirkung der Impfung
  • Das relativ einfache Impfschema der Zeckenschutzimpfung
Zecke

Zecken in Wiesen und hohen Gräsern

Doch natürlich gilt es, beim Thema Zeckenschutzimpfung immer viele Aspekte zu beachten. Zum einen ist da die körperliche Verfassung, die beachtet werden möchte, bevor man sich impfen lässt. Zum anderen ist, da natürlich auch die regelmäßige Auffrischung die nötig ist, um den Schutz der Schutzimpfung aufrechtzuerhalten. Wird jedoch regelmäßig aufgefrischt, dann bietet die Zeckenschutzimpfung einen guten Schutz, der in jedem Fall vor allem für Kinder wichtig ist.

Die möglichen Risiken einer Zeckenschutzimpfung

Leider hat beinahe jede Impfung jedoch auch ihre gesundheitlichen Risiken. Im Falle der Zeckenschutzimpfung ist es ähnlich, wie bei vielen anderen Schutzimpfungen. Der geimpfte Patient kann zum einen allergisch auf das Serum reagieren, zum anderen kann durch die Schutzimpfung eine Nebenwirkung auftreten, die von Übelkeit und Kopfschmerzen bis hin zu Schwindel und Kreislaufproblemen gehen kann.

Mögliche Risken und Nebenwirkungen der Impfung

  • Allergische Reaktionen auf das Impfserum
  • Nebenwirkungen wie Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit etc.

Dennoch sollte man sich zumindest eingehen beraten lassen. Vor allem Kinder spielen oft in Wiesen und hohen Gräsern und sind somit einem enormen Risiko ausgesetzt. Ist ein Kind nicht geimpft, ist die Gefahr einer Gehirnhautentzündung enorm (da Kinder in der Regel über ein nicht vergleichbar starkes Immunsystem verfügen wie zum Beispiel Erwachsene) auch das Argument, dass die Schutzimpfung bei weiten nicht mehr gegen alle Zeckenarten Wirkung zeigt, sollte kein Argument gegen die Impfung sein.

Denn letztlich ist die Zeckenschutzimpfung in jeden Fall für Kinder eine wichtige und für Erwachsene eine zu empfehlende Schutzimpfung. Immerhin bietet sie einen wichtigen Schutz vor einer überaus gefährlichen Krankheit, die im schlimmsten Fall tödlich endet und in sehr vielen Fällen damit endet, dass Betroffene ihr Leben lang mit körperlichen oder geistigen Behinderungen leben müssen.

Zeckenimpfung – Vorteile und Nachteile
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