Rauchen in den eigenen 4 Wänden – Eine große Gefahr für Kinder?

Dass der Konsum von Nikotin und somit das Rauchen der Gesundheit nicht sonderlich förderlich ist, nun das sollte jeder Raucher wissen. Doch wie ist das nun eigentlich mit dem „kalten Rauch“ und dessen Wirkung auf Nichtraucher? Unzählige Gerüchte ranken sich um den kalten Rauch und seine Wirkung und so mancher glaubt gar, dass der kalte Rauch allem voran für Kinder noch schädlicher ist, als es aktives Rauchen wäre. Doch wie ist das nun mit dem Rauchen in den eigenen 4 Wänden und der Gefahr für die Kinder?

Rauchen in den eigenen 4 Wänden – welche Gefahren sollten beachtet werden?

Rauchen ist niemals gesund, diese Tatsache ist unbestritten. Doch es ist nicht nur das in den Zigaretten und Zigarren enthaltene Nikotin, dessen Wirkung einen Suchteffekt auf unseren Körper ausübt, dass als Gefahr gesehen werden muss. Nein Raucher sollten weit mehr als diese eine Gefahr bedenken, bevor sie zur nächsten Zigarette greifen. Denn zu den häufigsten Gesundheitsrisiken für Raucher zählen:

  • Ein erhöhtes Krebsrisiko
  • Ein erhöhtes Herzinfarkt- / Schlaganfallrisiko
  • Ein erhöhtes Arteriosklerose-Risiko

Doch nicht nur diese gemeinhin bekannten Risiken des Rauchens lassen den blauen Dunst so gefährlich werden. Nein auch die Tatsache, dass das Rauchen die Nasen- und Mundschleimhäute kann, zum fatalen Gesundheitsrisiko werden. Atembeschwerden, gereizte und trockene Augen, eine schlechte Durchblutung und eine verschlechterte Zellregeneration sind oftmals die Folgen der in der Zigarette enthaltenen Stoffe.

Diese Risiken des Rauchens bestehen jedoch nicht nur für den Raucher an sich. Wer in den eigenen 4 Wänden raucht, der gefährdet alle Personen, die in diesem Haushalt leben oder aber sich regelmäßig in eben diesem aufhalten. So steigt das Gesundheitsrisiko durch das Rauchen nicht nur für den Raucher an sich, sondern auch für alle Personen aus seinem engsten sozialen Umfeld.

Wie gefährlich ist „kalter Rauch“ für Kinder und ältere Mitmenschen?

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Wie gefährdet sind Kinder und ältere Menschen?

Allem voran Kinder sind von den Gefahren des Rauchens in den eigenen vier Wänden betroffen. Gesundheitsschädliche Folgen des Nikotingenusses sind allem voran in jungen Jahren schneller und dominanter spürbar, als im Erwachsenen Alter. Grund hierfür ist das noch nicht vollständig ausgeprägte Immunsystem sowie die körperlichen Beschaffenheiten kindlicher Körper.

Kinder sind anfälliger für die Auswirkung von Rauch weil:

  • Kinder proportional mehr Nikotin und Teer einatmen als Erwachsene
  • Das kindliche Immunsystem noch nicht voll ausgereift ist
  • Kinder allgemein zu einer gesundheitlichen Risikogruppe gehören

Der Rauch einer einzelnen Zigarette kann Kinder durch den passiven Konsum nachhaltig schädigen. Das Nikotin wirkt auf das kindliche Gehirn stärker und verheerender, als auf das des erwachsenen Rauchers. Die Austrocknung von Schleimhäuten oder der empfindlichen Oberfläche der Augen tritt oftmals schneller auf und letztlich ist das passive Rauchen der Kinder somit auf lange Sicht hinaus ein Garant für zahlreiche Erkrankungen im späteren Leben.

Für ältere Mitmenschen birgt das Rauchen die Gefahr:

  • Bestehende Erkrankungen zu verstärken.
  • Altersbedingte Erkrankungen schneller fortschreiten zu lassen.
  • Den allgemeinen Gesundheitszustand nachhaltig zu verschlechtern.

Doch auch ältere Mitmenschen oder aber erkrankte Familienangehörige leiden unter dem passiven Rauchkonsum in den eigenen vier Wänden. Allem voran im hohen Alter ist der Körper oftmals geschwächt von altersbedingten Erkrankungen, kommt der passive Rauchgenuss nun hinzu, verschlechtert sich die allgemeine Gesundheitslage oftmals in erschreckend kurzer Zeit sichtbar.

Rauchfreie Wohnungen schützen die Gesundheit der gesamten Familie!

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Rauchfrei in den eigenen 4 Wänden und die Gesundheit der Familie schützen

Um die eigene Gesundheit zu schonen und Kindern ein gesundes Heranwachsen zu ermöglichen verzichten mehr und mehr Raucher auf den Genuss ihrer Tabakwaren in den eigenen vier Wänden. Diese Entscheidung ist richtig und wichtig, denn selbst mit viel Lüften oder eigenen Räumlichkeiten zum Rauchen, ist die Belastung für Kinder durch kalten Rauch nicht gänzlich vermeidbar.

Wer in den eigenen 4 Wänden nicht raucht kann:

  • Die Gesundheit der gesamten Familie fördern / schützen.
  • In einer rauchfreien Wohnung ohne Geruchsbelästigung leben.
  • Die schädlichen Folgen von Rauchen zumindest etwas eindämmen.
  • Dank angenehmer Luft in den Räumen einen höheren Wohnkomfort genießen.

Wer jedoch nicht ganz auf die Zigarette nach dem Essen oder zum Kaffee verzichten möchte, der kann immerhin den Balkon oder aber einen kleinen Gang ins Freie nutzen, um den Genuss zu frönen und dabei nicht die Familie gesundheitlich zu schädigen. Dieses Verhalten ist für viele Raucher auch ein guter erster Schritt hin zum „Nichtraucher“, denn je mehr Aufwand betrieben werden muss, um die Zigarette zu rauchen, umso eher wird man davon ablassen.

Für die Gesundheit ist es in jedem Fall von Vorteil, wenn Wohnräume rauchfrei sind und somit keine negativen Beeinträchtigungen durch kalten Rauch in der Luft bestehen. Bedenkt man dann noch, wie unangenehm es ist, in einen Raum mit kaltem Nikotinrauch zu kommen oder wie unangenehm die Kleidung riechen kann, dann ist es fast schon ein Leichtes, von jetzt an nicht mehr in den eigenen vier Wänden zu rauchen.

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