Körperfettanteil reduzieren – 4 Tipps zum Erfolg!

Ein schlanker und schön definierter Körper, er ist einer der ganz großen Inbegriffe unserer modernen Schönheitsideale und leider viel zu oft ein Grund für Verdruss und Abnehmfrust. Denn so manches Mal reicht es schlicht weg nicht aus, ein paar Kilos abzunehmen, um am Ende die Wunschfigur zu haben. Nein es braucht mehr, denn man muss den Körperfettanteil reduzieren, um am Ende wirklich das angestrebte Ziel vom schlanken und wohl definierten Wunschkörper zu erhalten. Doch wie genau kann man den Anteil an Körperfett gezielt reduzieren und warum fällt es ab und an so unendlich schwer, das gewünschte Ziel zu erreichen?

Was genau ist eigentlich der Körperfettanteil?

Was ist der Körperfettanteil?

Der Körperfettanteil besteht aus Struktrurellem- und Speicherfett!
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Wer schon einmal versucht hat, gezielt Körperfett zu reduzieren und somit mehr als einfach nur einige Kilos zu verlieren, der hat es vermutlich schon einmal erlebt. Man verliert zwar wie gewünscht Gewicht, die Fettdepots an Bauch, Beinen oder dem Po bleiben jedoch erhalten. Grund hierfür ist der sogenannte Körperfettanteil, der maßgeblichen Einfluss auf unsere Proportionen und somit unsere Figur nimmt. Doch was genau ist dieser Körperfettanteil und was sagt uns der prozentuale Wert, den Ärzte anhand unterschiedlichster Messmethoden ermitteln können?

Grundsätzlich bezeichnet der Begriff Körperfettanteil jene Menge an Fettgewebe, die im direkten Vergleich mit dem gesamten Körpergewicht (also auch inkl. dem Gewicht unserer Knochen) in Form eines prozentualen Wertes ermittelt wird und somit exakt angibt, wie viel Prozent unseres gesamten Gewichtes aus Fettgewebe besteht. Im Gegensatz zum Body Mas Index (kurz BMI) handelt es sich beim Körperfettanteil somit also um einen exakten und individuellen Wert, der anhand klarer Richtlinien und Messverfahren ermittelt wird.

Der Körperfettanteil:

  • Ist ein exakter Wert der aufzeigt, wie viel Prozent des Körpergewichts aus Fett besteht.
  • Ist ein wichtiger Indikator der ähnlich dem Body Mas Index (BMI) mit klaren Messvorgängen ermittelt wird.

Grundsätzlich darf der Körperfettanteil nicht negativ gesehen werden. Denn unser Körper ist auf bestimmte Fette (sogenannte Strukturfette) angewiesen, um korrekt und somit gesund funktionieren zu können. Will man also den Körperfettanteil reduzieren, so gilt es zunächst zu verstehen, dass es zwei Arten von Körperfetten gibt und das nur eine dieser beiden Arten, nämlich das sogenannte Speicherfett, bewusst und gezielt reduziert werden kann und soll.

Strukturfett und Speicherfett – Unterschiede und Bedeutung für die Gesundheit

Körperfett reduzieren

Es gibt unterschiedliche Arten von Körperfetten (c)Bigstockphoto.com/110597150/www.BillionPhotos.com

Es sind also die beiden Fettarten in unserem Körper, die maßgeblichen Einfluss auf den Fettanteil nehmen wie auch auf dessen Wertung. Denn Fett ist nicht per se schlecht in unserem Körper. Handelt es sich um sogenanntes Strukturfett, ist es sogar gut und wichtig für unsere Gesundheit. Denn diese Fettdepots benötigt unser Körper, um wichtige Funktionen aufrechtzuerhalten oder aber in Zeiten geringer Nahrungsversorgung uneingeschränkt funktionieren zu können.

Strukturfette sind:

  • Jene Fette im Körper, der eine wichtige Grundlage zahlreicher Körperfunktionen darstellt.
  • Jene Fette, auf die unser Körper nicht ohne Beeinträchtigung der Gesundheit verzichten kann.

Anders sieht es da mit dem sogenannten Speicherfett aus. Diese Fette werden von unserem Körper sozusagen für schlechtere Zeiten auf die hohe Bank gelegt und sind weder für die Gesundheit noch für wichtige Körperfunktionen nötig. Es handelt sich hierbei um das, was man gerne einmal als „Fettpolster“ bezeichnet und nur dann im Körper eingelagert wird, wenn eine Überversorgung durch eine ungesunde Ernährungsweise vorliegt. Das Speicherfett ist somit das, was man gezielt reduzieren sollte und möchte, wenn man Gewicht oder aber auch den Körperfettanteil reduzieren möchte.

Wie kann man den Körperfettanteil reduzieren?

Nun da wir also wissen, dass das sogenannte Strukturfett gut und wichtig für unsere Gesundheit ist und das vordergründig das Speicherfett jenes Fett darstellt, welches wir reduzieren sollten, stellt sich die Frage, wie genau man den Körperfettanteil reduzieren kann. Denn so ganz einfach, wie die schlichte Gewichtsreduktion im Zuge einer klassischen Diät, ist die Reduzierung des Körperfettanteils leider nicht. Im Gegenteil so manches Mal ist es eine wahre Mammutaufgabe, das über viele Jahre im Körper eingelagerte Fett wieder loszuwerden. Doch warum ist das so?

Schnell rauf, schwer wieder runter – Das „Geheimnis“ hinter den Fettdepots in Bauch, Beinen und Po

Wir kennen sie alle, diese Sprichworte im Stil von „Eine Minute auf der Zunge, ein Leben lang auf den Hüften.“ und gerade wenn wir versuchten, Gewicht gezielt zu reduzieren ärgern uns diese Sprichwörter immens. Was wir dabei aber vergessen sind, dass solche Redewendungen nicht nur einen wahren Kern in sich tragen, sondern oftmals auch die Lösung des Problems bereithalten. Denn ja es stimmt, wenn wir in Zeiten von Nahrungsüberschuss regelmäßig schlemmen und genießen, dann lagert unser Körper die leckeren Sahnetorten und Süßigkeiten sehr schnell in den unliebsamen Fettdepots an Bauch, Beinen oder dem Po ein. Was wir aber alle samt gerne vergessen ist, dass genau dieses Wissen und ein wenig Wissen um die Körperfunktionen und die Evolution des Menschen schnell die Lösung des Problems mit sich bringen können. Denn was passiert, wenn wir übermäßig schlemmen?

Unser Körper erhält einen Überschuss an verfügbarer Energie und denkt sich „Das heb ich mir doch für schlechte Zeiten auf!“ und schon landen all die vielen Kalorien – die eigentlich als Brennstoff für unseren Körper dienen sollten – in einem der freien Plätze im Energiespeicher. Es handelt sich hierbei also um Speicherfett, denn unser Körper speichert das Fett, um es in Zeiten von Hunger und Energiemangel abrufen und verwerten zu können. Der Körper will dieses Fett also erst dann verbrauchen, wenn es absolut nötig ist. Und genau das ist das kleine große Geheimnis hinter einer erfolgreichen Reduktion des Körperfettanteils.

Denn alles, was es braucht, um den Körperfettanteil zu reduzieren, ist den Körper dazu zu bringen die alten Reserven anzugreifen und somit das Fett aus den Zellen herauszuholen und für den alltäglichen Energiebedarf zu verbrauchen. So einfach kann es sein, aber wie geht das nun im Alltag?

Mit 4 Tipps ganz einfach den Körperfettanteil nachhaltig reduzieren!

Tipps zum Abnehmen

Körperfett läßt sich am einfachsten mit einer gesunden Ernährung und sportlicher Aktivität reduzieren.
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Wir wissen jetzt also, dass unser Körper das Speicherfett erst dann nutzt, wenn er es wirklich braucht. Will man also die Fettdepots an den klassischen Stellen (Bauch, Beine oder den Po) reduzieren muss man an sich nur drei Dinge beherzigen und im Alltag umsetzen. Man muss sich gesund ernähren, eine gesunde Unterversorgung mit Energie schaffen und sportliche Aktivität in den Alltag einbinden und schon beginnt der Körper die Speicherfette anzugreifen, um uneingeschränkt funktionieren zu können.

Gesund ernähren als Grundlage für die Reduktion des Körperfettes

Der erste und zugleich wichtigste Tipp für die Reduzierung des Körperfettanteils ist eine ausgewogene, gesunde und an das Abnehmziel angepasste Ernährung. Denn nur wer dem Körper mit der Ernährung einen reduzierten Energiewert zuführt, der wird den Körper mittel- und langfristig dazu bewegen, die eingelagerten Speicherfette als Energielieferant heranzuziehen. Dies bedeutet also, dass man die Ernährung umstellen muss, um damit dafür zu sorgen, dass der Körper endlich an die eisernen Reserven geht.

Hierfür ist es wichtig zu verstehen, welche Lebensmittel wie vom Körper verarbeitet werden und welchen Energielevel diese mit sich bringen. Gemüse und Obst liefern in der Regel weniger Energie, dafür aber wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Es sind also gute Lebensmittel. Klassische Beilagen wie Kartoffeln, Nudeln oder aber Reis sind hingegen wahre Ballaststofflieferanten und versorgen den Körper mit viel frischer und lang anhaltender Energie. Will man den Köperfettanteil reduzieren sind diese Lebensmittel weniger vorteilhaft. Entsprechend sollte man die Beilagen reduzieren und sich auf die gesunden und weniger energiereichen Lebensmittel in Form von Gemüse und Obst fokussieren und damit ohne Hunger den Körper dazu bewegen, die Fettreserven als Ausgleich heranzuziehen.

Um die Fettreserven im Körper zu verbrauchen sollte man:

  • Beilagen wie Brot, Kartoffeln, Nudeln etc. reduzieren.
  • Gesunde Lebensmittel in Form von Gemüse oder Obst verstärken.
  • Ungesunde Ernährungsbestandteile wie Zucker und viele Fette reduzieren.

Um also den Körperfettanteil bewusst und gezielt reduzieren zu können und die eingelagerten Fettdepots dadurch aufzulösen reicht es grundsätzlich schon aus, die tägliche Ernährung dahin gehend umzustellen, dass die ballaststoffreichen Speisen, die viel Energie liefern, reduziert werden und die weniger energiereichen Lebensmittel in den Vordergrund gerückt werden. So wird der Körper zwangsläufig irgendwann damit beginnen, die Fette die eingelagert sind aufzuarbeiten.

Verringere Energiezufuhr für eine maximale Reduktion des Körperfettes

Zusätzlich sollte man natürlich auch noch die Zufuhr an Energie reduzieren. Das geht an sich ganz einfach. Einerseits damit dass man die Kalorien, die täglich konsumiert werden reduziert, andererseits aber auch dadurch das man schlicht weg weniger isst. So muss der Körper an die gespeicherten Fette rangehen, um alle Körperfunktionen uneingeschränkt aktiv halten zu können.

Wichtig ist:

  • Den tatsächlichen täglichen Kalorienbedarf zu ermitteln.
  • Den Kalorienbedarf niemals um mehr als 15% zu reduzieren.
  • Immer ausreichend zu trinken (Wasser oder ungesüßte Fruchtsäfte)

Wichtig hierbei ist jedoch, dass man nicht hungert. Denn hungern ist nie ein gutes und adäquates Mittel um den Körperfettanteil zu reduzieren. Im Gegensatz. Hunger führt zwangsläufig irgendwann dazu, dass man sündigt und dann kommt der Jo-Jo-Effekt mit all seiner fatalen Wirkung.

Man sollte also die tägliche Energiezufuhr nicht auf ein ungesundes Maß reduzieren. Wichtig ist das man genau weiß, welchen Energiebedarf man hat und wie viel Körperfettanteil tatsächlich vorhanden ist. So lässt sich anhand gängiger Berechnungsformeln sehr einfach jene Kalorienmenge berechnen, die man täglich essen sollte und die dennoch eine Reduktion des Körperfettes ermöglicht. So nimmt man am Ende auf gesunde Art und Weise ab und das ganz ohne Hunger oder gefährlicher Diäten.

Sportliche Aktivität als Boost für die Körperfettreduktion!

Sportliche Aktivität

Sportliche Aktivität ist unverzichtbar, wenn das Körperfett reduziert werden soll.
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Doch egal wie gesund man sich ernährt und egal wie sehr man über die Ernährung den Körper dazu drängt, die Speicherfette endlich aufzubrauchen. Ohne Sport wird es nicht klappen. Denn einmal eingelagertes Fettgewebe ist ein fester Bestandteil des Körpers und kann nicht einfach so verschwinden. Nein diese Fettzellen müssen ersetzt werden und zwar durch Muskelgewebe und das baut sich nun einmal nur durch sportliche Aktivität auf.

Sport ist wichtig weil:

  • Fettdepots nicht vollständig vom Körper ersatzlos abgebaut werden.
  • Muskeln die eingelagerten Fette ersetzen können und sollen.
  • Die sportliche Aktivität den Energiebedarf erhöht und somit das Abnehmen beschleunigt.

So also sollte man gezielt die sportliche Aktivität zu einem festen Bestandteil des Tages machen. Nicht nur einmal die Woche, nein jeden Tag sollte man sich aktiv bewegen und somit den Körper dazu bewegen, aus den unliebsamen Fettdepots, wichtige Muskelpartien zu bilden. Diese werden nicht direkt übermäßig stark ausgebildet, schaffen jedoch einen gesunden und wichtigen Ersatz für das Fett, das man verlieren möchte. Ohne Sport geht es also nicht und wer einen wirklich schönen und definierten Körper will, der braucht ohnehin etwas mehr Muskelmasse. Man schlägt somit zwei Fliegen mit einer Klappe und das auf gesunde und vitale Art und Weise.

Schlank im Schlaf? Nicht ganz, aber Schlaf ist wichtig!

Und damit wären wir dann auch schon bei unserem letzten Tipp für die erfolgreiche Reduktion von Körperfett. Schlaf. Hierbei geht es jedoch nicht darum, über Nacht abzunehmen. Nein es geht vielmehr um die Wirkung von gesundem Schlaf auf die Reduktion von Körperfett. Denn auch wenn man es nicht sofort glauben mag, der richtige Schlaf hat maßgeblichen Einfluss auf den Abnehmerfolg.

Grund hierfür ist die Tatsache, dass unser Körper sich im Schlaf nicht nur erholt und neue Kraft für den Alltag sammelt, sondern auch wichtige Körperfunktionen auf die Nächte fokussiert sind. Wenn wir schlafen, tut unser Körper dies absolut nicht. Er ist weiterhin beschäftigt und das ordentlich. Darüber hinaus liefert ein gesunder Schlaf uns wichtige Hormone, die Einfluss auf unsere Essgewohnheiten haben. Schläft man schlecht, zu wenig oder aber gar unregelmäßig, fühlt man sich oft sehr schlapp und abgekämpft und die Lust auf ungesunde Speisen steigt spürbar. Ein Rückfall in alte Ernährungsgewohnheiten wird so beinahe unvermeidbar und genau aus diesem Grund ist richtiger und gesunder Schlaf so wichtig für den Erfolg beim Abnehmen und bei der Reduktion von Körperfett.

Wer also wirklich erfolgreich das Körperfett verschwinden lassen will, der sollte auf einen regelmäßigen und ausreichenden Schlaf achten. Wichtig hierbei ist einerseits die Dauer der nächtlichen Ruhe, andererseits aber auch das Schlafumfeld. Der Raum sollte nicht zu warm sein, gut belüftet werden und ein gleichmäßiges Raumklima bieten. Wenn man dann noch wirklich regelmäßige Schlafenszeiten hat, dann schafft man eine gute Grundlage, die dem Körper zugutekommt und die dazu beiträgt, endlich das Körperfett zu reduzieren und die kleinen unschönen Fettdepots an Bauch, Beinen, Po oder aber auch an den Armen reduzieren zu können.

Und nun da Sie endlich wissen warum es so schwer sein kann, Körperfett zu reduzieren und wie man es richtig macht, wünschen wir Ihnen ganz viel Erfolg und natürlich Spaß bei Abnehmen.

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