Gebärmutterhalskrebs Impfung – Sinnvoll oder nicht?

Ein gesundes Leben basiert auf einer ausgewogenen Ernährung, sportlicher Aktivität und natürlich dem guten Gefühl, dass wir immer dann verspüren, wenn unser Körper fit und gesund ist. Doch um wirklich ein gesundes Leben bis ins hohe Alter genießen zu können, braucht es doch ein wenig mehr, als nur eine gesunde Lebensweise.

Immer dann, wenn die gesunde Lebensweise alleine kein Garant für ein gesundes Leben darstellt, dann sind es die verschiedensten Vorsorgeuntersuchungen, die unsere Gesundheit bestmöglich erhalten sollen. Für Frauen ist eine eben solche Vorsorge oftmals die Gebärmutterhalskrebs Impfung, die zu einem wichtigen Aspekt eines gesunden und vitalen Lebens werden kann.

Was genau ist eine Gebärmutterhalskrebs Impfung?

Die Gebärmutterhalskrebs Impfung (auch HPV-Impfung genannt) ist eine nicht verpflichtende, jedoch krebsvorsorgende Schutzimpfung, die jungen Frauen im Alter von zwölf bis siebzehn Jahren verabreicht werden kann und nachhaltig zur Krebsvorsorge beitragen kann.

Es handelt sich bei dieser Vorsorgeimpfung somit um eine langfristig und bereits frühzeitig nutzbare Krebsvorsorge, die der Entstehung vom Gebärmutterhalskrebs vorbeugen soll und in jedem Fall einem gesunden Leben zugutekommen kann. Ziel und Wirkungsweise der HIV-Impfung ist es, junge Frauen davor zu schützen, dass diese sich durch den Geschlechtsverkehr mit Humane Papilomaviren infizieren. Die HPV-Impfung schützt somit nicht direkt vor dem Ausbruch der Krebserkrankung, sondern vermindert vielmehr das Risiko, welches Humane Papilomaviren im Bezug auf ihre Wirkung als Auslöser für Krebserkrankungen am Gebärmutterhals darstellen.

Ist die Gebärmutterhalskrebs Impfung sinnvoll?

HPV Impfung für junge Mädchen

HPV Impfung sinnvoll für junge Mädchen

In der Regel richtet sich die Gebärmutterhalskrebs Impfung an junge Mädchen im Alter von zwölf bis siebzehn Jahren und ist diese Krebsvorsorge somit in jedem Fall als eine sinnvolle Vorsorgemaßnahme für ein gesundes Leben anzusehen.

Jedoch bietet die HPV-Impfung leider nicht für jede Frau einen gewissen Schutz vor einer Krebserkrankung. Da zwischen einer Infizierung mit Humane Papilomaviren und dem Ausbruch des Gebärmutterhalskrebses oftmals bis zu 15 Jahre vergehen können, ist eine frühzeitige und regelmäßige Vorsorge mittels der HPV-Impfung unabdingbar, um das Krebsrisiko nachhaltig zu senken.

Für wen ist die HPV-Impfung sinnvoll?

  • Für alle heranwachsenden Mädchen im Alter von 12-18 Jahren
  • Für junge Frauen unter 20 Jahren
  • Zur Minderung des Krebsrisikos für Frauen ab 20 Jahren

Die Gebärmutterhalskrebs Impfung stellt für junge Frau eine nachhaltige und sinnvolle Vorsorgemaßnahme dar, kann jedoch in keinem Fall als Garant für ein risikofreies Leben bis ins hohe Alter darstellen. Für Frauen ab 35 Jahren hingegen ist die Schutzwirkung der HPV-Impfung leider verschwindend gering, wodurch eine Impfung in diesem Alter oder gar zu einem später Zeitpunkt nicht mehr als ganz so empfehlenswert und sinnig gilt, wie im Falle von jungen Frauen unter 20 Jahren.

Wer übernimmt die Kosten der Gebärmutterhalskrebs Impfung?

Ob im Teenageralter oder aber zu einem späteren Zeitpunkt, die Gebärmutterhalskrebs Impfung gilt als klassische Krebsvorsorgemaßnahme, und werden somit in anfallenden Kosten von aktuell ca. 156,00 Euro je Impfung in der Regel von vielen Krankenversicherungen als Kassenleistung gewertet.

Jedoch sollte man sich in jedem Fall vorab informieren, ob und wenn ja in welchem Ausmaß die anfallenden Kosten von der Versicherung getragen werden. Oftmals werden die anfallenden Kosten für die HPV-Impfung im Zuge eines Vorsorgeleistungspaketes für Frauen in Kombination mit weiteren Vorsorgeleistungen kostenlos, oder zu einem vergünstigten Tarif angeboten.

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